Erst war Peter Zingler Einbrecher, jetzt verdient er sein Geld als Autor. Im Interview erklärt er, was jetzt mit dem Diebesgut passieren könnte und warum er den Schmuckstücken aus Dresden keine Sekunde nachtrauert. Herr Zingler, Sie waren früher selbst professioneller Einbrecher, danach haben Sie Ihr Wissen genutzt, um Bücher und Drehbücher für den „Tatort„ zu schreiben. Als Sie von dem Einbruch in Dresdens Schatzkammer Grünes Gewölbe gehört haben, spürten Sie da auch Anerkennung? Und es zeigt auch, dass nichts zu schützen ist, wenn man einen Gegner hat, der sich Zeit nimmt, genau aufpasst und den Mut hat, in der Nische zuzuschlagen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung November 27, 2019 06:22 UTC