Jede neue Stelle im Finanzsektor einer Stadt kann dementsprechend weitere Jobs nach sich ziehen. Schließlich sei schon die Ausgangszahl von 10.000 neuen Arbeitsplätzen durch die Verlagerung von Finanzjobs von London nach Frankfurt eine Vermutung. Ihr Geschäftsführer Hubertus Väth sagte am Rande der Präsentation der Studie, der Stellenzuwachs sei ein Gewinn für Frankfurt und die Region. In der Region sollen der Untersuchung zufolge vor allem die verarbeitende Industrie, die Automobilbranche und die Gesundheitsbranche von der Verlagerung von Finanzjobs profitieren. Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, hob hervor, die durch den Brexit entstehenden Wachstumschancen müssten im Zusammenspiel zwischen Frankfurt und der Region genutzt werden.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung August 25, 2017 07:52 UTC