„Selbst wenn Amerika jetzt wie befürchtet Strafzölle auf europäischen Stahl verhängt, wird das nicht in einem Handelskrieg münden“, sagt Snower. Angesichts der aggressiven Rhetorik der Trump-Administration hatten es Kritiker für möglich gehalten, dass es gar kein gemeinsames Kommuniqué der 20 gibt. Eine Verschiebung sieht Snower dahingehend, dass die Staaten die Qualität der Entwicklung verbessern wollen. Aus Sicht von Krämer spiegelt das G-20-Kommuniqué, dass das Umfeld für neue Freihandelsabkommen sehr schwierig geworden ist. Protektionistischere Maßnahmen, wie sie sich in der Erklärung von Hamburg verklausuliert wiederfinden, wäre letztlich schädlich für alle, auch für die deutsche Wirtschaft.
Source: Die Welt July 10, 2017 02:48 UTC