Kritiker warnen davor, die Nord Stream 2 AG wolle mit ihrer Klage den Weg für eine Inbetriebnahme ebnen. „Die Nord Stream 2 AG versucht, die Sanktionen loszuwerden. Mit diesem Gerichtsverfahren drohen die EU und auch die Bundesregierung, die Kontrolle über den Betrieb der Pipeline zu verlieren“, sagte Sascha Müller-Kraenner, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Bundeskanzler Friedrich Merz dürfe sich nicht länger auf die Wirksamkeit der Sanktionen verlassen. „Er muss selbst dafür sorgen, dass ein Betrieb von Nord Stream 2 dauerhaft unmöglich wird“, sagte der DUH-Geschäftsführer.
Source: Handelsblatt January 14, 2026 15:26 UTC