Hamburg (dpa) - Der ganz überwiegende Teil des von den großen Supermarktketten angebotenen Frischfleischs stamm laut Greenpeace von Tieren aus klimaschädlicher und tierschutzwidriger Haltung. Dies habe eine Abfrage bei neun führenden deutschen Lebensmittelanbietern ergeben, teilte die Umweltorganisation am Samstag in Hamburg mit. Demnach seien 88 Prozent des Fleischs im Handel mit den Haltungsformen 1 oder 2 gekennzeichnet. «Es ist erschreckend, wie viel Tierleid noch immer im Sortiment der Supermärkte steckt», sagte Stephanie Töwe, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace. In mehr als 50 Städten würden Greenpeace-Aktivisten am Samstag vor Supermärkten und Discountern gegen Billigfleisch demonstrieren und Kunden aufklären, sagte Töwe.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung January 25, 2020 07:18 UTC