Die sogenannte Nettozuwanderung soll sich damit von den derzeit mehr als 200 000 Menschen pro Jahr verringern. Die Regierung von Premierminister Boris Johnson ist aber von Plänen konservativer Vorgängerregierungen abgerückt, die Nettozuwanderung auf unter 100 000 Menschen pro Jahr zu senken. Die Schwelle läge damit niedriger als das Salär von 30 000 Pfund, das bisher für Migranten aus Nicht-EU-Ländern festgesetzt wurde. Dezember ändert sich nichts an der Personenfreizügigkeit, die EU-Bürgern einen ungehinderten Aufenthalt und eine Beschäftigung in Großbritannien erlaubt. Arbeitgeber kritisieren die PläneHunderttausende EU-Bürger arbeiten derzeit in den Sektoren Landwirtschaft, Gesundheit und Gastronomie in Großbritannien und werden relativ niedrig vergütet.
Source: Suddeutsche Zeitung February 19, 2020 11:12 UTC