Der gesamte Güterumschlag im Hafen, inklusive Schüttgut, Greifergut und Schwergut, stagnierte laut Hafen Hamburg Marketing bei 70 Millionen Tonnen. „Wenn wir den Umschlag für 2017 auf dem Niveau von 2016 halten können, sind wir sehr froh“, sagte Axel Mattern, einer der beiden Vorstände von Hafen Hamburg Marketing. Unter dem Strich schlug der Hamburger Hafen im ersten Halbjahr rund 200.000 Tonnen weniger um als im Vorjahreszeitraum. „Nach der Fahrrinnenanpassung und der stellenweisen Vertiefung der Unterelbe um einen Meter könnte ein Großcontainerschiff 1600 Container mehr transportieren oder auch entsprechend mehr Schwergutladung aufnehmen“, sagte Ingo Egloff, ebenfalls Vorstand bei Hafen Hamburg Marketing. Die Verschiebung der Containerverkehre innerhalb des Hamburger Hafens weg vom Eurogate-Terminal hin zu den drei Containerterminals der HHLA hängt vor allem mit Fusionen in der Linienschifffahrt und der Bildung neuer Allianzen zusammen.
Source: Die Welt August 16, 2017 13:30 UTC