Der Diplom-Ingenieur und promovierte Betriebswirt sollte zeigen, wie die Zukunft von Heidelberger Druckmaschinen (Heideldruck) aussehen könnte: Statt weiterhin Druckmaschinen in einem schrumpfenden Markt zu verkaufen, wollte das Traditionsunternehmen künftig Druckleistung vertreiben. Das Ergebnis nach Steuern sackte im dritten Quartal des zeitlich versetzen Fiskaljahres von minus zwei auf minus zehn Millionen Euro ab. Die Nettofinanzverschuldung, also die Finanzverbindlichkeiten abzüglich der flüssigen Mittel, lag Ende des dritten Quartals bei 389 Millionen Euro. Das ist mehr als das Eigenkapital (328 Millionen Euro). So brachte der Verkauf des Bereich Hi-Tech Coatings an die ICP Group im dritten Quartal einen Einmalertrag von 25 Millionen Euro in die Kasse.
Source: Handelsblatt February 19, 2020 13:07 UTC