Henrik Enderlein Der Direktor des Jacques-Delors-Institut hält die Entscheidung der Franzosen für eine gute Wahl. Erst einmal ist seine Wahl mit starker Mehrheit eine großartige Nachricht für Europa. Aber nach der Wahl ist vor der Wahl: Im Juni finden Parlamentswahlen statt. Und nur wenn er eine parlamentarische Mehrheit hat, kann er das Land auch verändern. Wenn seine Partei „En Marche“ schlecht abschneidet, muss er eine „cohabitation“ mit der Mehrheitspartei eingehen und ist nicht mehr als ein Frühstücksdirektor.
Source: Handelsblatt May 08, 2017 08:37 UTC