Eine konventionelle Herzklappen-Operation verlangt dem Patienten einiges ab, da der Brustkorb weit geöffnet wird und die Chirurgen am offenen Herzen arbeiten. Birgt dieser Eingriff ein zu hohes Risiko, weichen die Ärzte immer öfter auf einen Eingriff mit Kathetern aus. Dabei wird die künstliche Klappe statt in einer offenen Operation mit einem dünnen Schlauch durch die Gefäße bis ins Herz geschoben. Laut Deutschem Herzbericht 2017 wurde 2016 rund 11 000 Patienten die Aortenklappe offen chirurgisch ersetzt, bei ebenso vielen per Katheter. Alle anderen könnten von der Methode „Weniger Chirurgie ist mehr“ profitieren.
Source: Der Tagesspiegel November 27, 2019 10:41 UTC