In dem Hochseedrama „Styx“ steht eine Atlantikseglerin vor der Frage, ob sie Flüchtende von einem überfüllten Boot retten soll oder nicht. Und so beginnt Wolfgang Fischers „Styx“ klugerweise nicht auf dem Meer, sondern mitten in Köln, auf einer nächtlichen Kreuzung. Notärztin Rike (Susanne Wolff) kann sich auf sich und ihr Team verlassen, in ihrem Gesicht ruht die Gewissheit, das Richtige zu tun. Lesen Sie auch Globalisierung und Migration Europas Schicksal entscheidet sich im MeerWer seinen Film „Styx“ nennt, bläht die Segel der Bedeutungshuberei natürlich ziemlich auf. Styx, in der griechischen Mythologie ein Fluss der Unterwelt, trennt das Reich der Lebenden von dem der Toten.
Source: Die Welt September 11, 2018 13:06 UTC