Den Auftakt bilden einge Dutzend Fragen an „(die) Butch“, die Mayte Zimmermann „aus dem chorischen Gemurmel in theaterwissenschaftlichen Seminaren“ „herausdestilliert“ hat und die einen breiten Horizont über der Butch aufreißen: „Wenn doch eine Frau die Grundvoraussetzung für eine Lesbe ist, wie kann eine Lesbe dann männlich sein?“ – „Möchte ich als Butch bezeichnet werden?“ „Wenn du diesen Begriff für dich verwendest, worum geht es dann eigentlich? Ordnung?“ – „Warum sagen die nicht einfach queer?“Butches wurden immer kritisiert - auch von Feminist*innenKatharina Rost beschreibt, wie sich die Butch aus der Geschichte herausschälte. Im Zuge dessen entstand die Butch – wenn auch zunächst nicht unter diesem Begriff - und wurde dabei zu einer ikonischen Figur. Wie merkt man, dass man eine Butch ist? „Es lebe die Butch!“ heißt es auf dem Klappentext.
Source: Der Tagesspiegel March 22, 2018 15:45 UTC