Während andere Anwälte wie der spätere Bundesinnenminister Otto Schily Distanz zu ihren linksextremen Mandanten wahren, will Mahler sie ideologisch überholen. Von „Überfremdungspolitik“ zur Holocaust-LeugnungEiner seiner damaligen Weggefährten war der Anwalt Wolfgang Wieland, später Bundestagsabgeordneter der Grünen. Einmal, so erinnert sich Wieland, habe Mahler gesagt, mit Staatsanwälten rede man nicht, man schieße auf sie. Das war die Zeit, in der er das erste Mal in den Untergrund ging. Wetterte er Ende neunziger Jahre noch gegen die „Überfremdungspolitik“ von Rot-Grün, so leugnete er nun den Holocaust und sprach von der „Schuld der Judenheit“.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung May 16, 2017 17:37 UTC