Nach dem Ankauf von mehreren tausend Wohnungen in der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain und im Kosmosviertel in Treptow schaltet sich jetzt der Rechnungshof ein. Da diese Geschäfte von den städtischen Wohnungsbaugesellschaften finanziert werden, will der Rechnungshof auch in die konkreten Wirtschaftlichkeitsberechnungen der Gesellschaften Einblick nehmen. Dennoch dürften kleinere Gesellschaften wie Stadt und Land mit dem Ankauf von 1821 Wohnungen im Kosmosviertel schon erheblich belastet sein. Der Senat plant weitere Ankäufe, unter anderem von Beständen der früheren GSW, und will dazu Verhandlungen mit der Deutsche Wohnen aufnehmen. Statt bestehende Wohnungen teuer aufzukaufen sollte sich der Senat eher auf den Neubau von Wohnungen konzentrieren, das würde den Wohnungsmarkt eher entlasten.
Source: Der Tagesspiegel February 18, 2019 08:37 UTC