Nach seinen Worten hätte die Insolvenz des Unternehmens, durch die im Jahr 2012 mehr als 25.000 Mitarbeiter ihre Arbeitsstelle verloren, vermieden werden können. Folgen:„Am Ende mussten wir Insolvenz anmelden wegen einer geplatzten Lastschrift“, sagte Sagur vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Stuttgart. Die beiden letztgenannten waren im Januar 2012, nur wenige Tage vor Bekanntwerden der Insolvenz der Drogeriemarktkette, nicht mehr bereit, weitere finanzielle Risiken einzugehen. Zudem sei den Mitarbeiterinnen noch zwei Monate vor der Insolvenz im Januar 2012 Weihnachtsgeld ausbezahlt worden. Die Beschäftigten waren zu Gehaltsverzicht bereit, aber da war das Unternehmen bereits vor die Wand gefahren.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung May 15, 2017 15:47 UTC