Darin übertrug er seine Kritik an Twitter nicht nur in den öffentlichen Diskurs, sondern direkt vor die Tür des Deutschlandsitzes von Twitter in Hamburg. Nur einer äußerte sich nicht: Der Konzern Twitter, dessen Geschäft auf Kurznachrichten beruht, setzt in eigener Sache keine Nachrichten ab. Auch bei mehrfachen konkreten Anfragen dieser Zeitung blieb Twitter vage. Auch die Zahl der Mitarbeiter in Deutschland und die Zahl derjenigen, die bei der Schließung des Büros in Berlin Ende des vergangenen Jahres betroffen waren (die selbstverständlich Geheimsache war), wird nicht verraten. Mehr erfahrenFälle wie die von Shahak Shapira publik gemachten Tweets, die offenkundig rassistisch, antisemitisch und volksverhetzend sind, wird sich Twitter dann nicht mehr leisten können.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung August 12, 2017 21:00 UTC