Ähnlich äußerte sich der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), als er mitteilte, dass der unterschriftsreife Islamvertrag einstweilen auf Eis gelegt werde. Mehr zum ThemaIn Nordrhein-Westfalen äußerte Oppositionsführer Armin Laschet (CDU) Zweifel daran, dass die Ditib in ihrer jetzigen Form eine Partnerin bleiben könne. Sie sprach auch von „verstärkten Zweifeln“, dass die Ditib den Kriterien zur Einstufung als Religionsgemeinschaft entspreche. „Es gilt da Konsensprinzip“Neben der Ditib entsendet auch der Islamrat, der Zentralrat der Muslime und der Verband der Islamischen Kulturzentren jeweils ein Mitglied in das Gremium. Zurecht hätten sich die drei Fraktionen entschieden, nicht abzuwarten „bis sich islamische Religionsgemeinschaften im Sinne des Staatskirchenrechts gebildet haben“, lobte die Schulministerin damals.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung August 29, 2016 07:54 UTC