Über die regennasse Landstraße 44 geht es zwischen schroffem Meer und moosbewachsenem Lavagestein von Reykjanesbaer gen Süden. Wie nur um alles in der Welt kommt hier jemand auf die Idee, Reggae zu spielen? Alles kommt irgendwoher, alles entwickelt sich irgendwohin“, sagt Jónsson und schaut sich um in dem kleinen Geimsteinn Musikstudio in dem Örtchen Reykjanesbaer. Als in den 1940er Jahren ein politischer Riss durch Europa lief, brauchten die Amerikaner Island als Stützpunkt für die Atlantiküberquerung ihrer Schiffe und Bomber. „Die Jugend hörte das natürlich begeistert“, erzählt der Gitarrist beim Kaffee, der hier zu allen Tages- und Nachtzeiten ausgeschenkt wird.
Source: Der Tagesspiegel October 09, 2019 11:37 UTC