Die „Jahresbilanz der Pressefreiheit“ von „Reporter ohne Grenzen“ ist traurig: Mindestens 65 Journalisten und Medienmitarbeiter sind 2017 wegen ihrer Arbeit getötet worden, 326 Journalisten sind in Haft, 54 wurden entführt. Kurz zuvor war der Journalist Javier Valdez von der Zeitung „La Jornada“ ermordet worden. Das hält die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ in ihrer „Jahresbilanz der Pressefreiheit“ fest. Bis Ende 2017, so teilt „Reporter ohne Grenzen“ weiter mit, seien weltweit 54 Medienschaffende entführt worden, die meisten in Syrien, im Jemen und im Irak. Von einigen der im Irak und in Syrien während der Herrschaft der Terrormiliz IS entführten Medienmitarbeiter gebe es keine Nachricht.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung December 20, 2017 08:15 UTC