Ein zweites Chemnitz wollten Rechtsradikale aus Köthen machen, nachdem dort ein Deutscher den Tod fand, nach einem Streit mit Afghanen. Das Gewaltmonopol in der Stadt blieb immer beim Staat. Und am Sonntag schallte es in unüberbietbarer Klarheit durch Köthen in Sachsen-Anhalt: „Nationalsozialismus jetzt!“ Es geht ja so einfach. Lesen Sie auch: Was wirklich geschah Die Sage vom „Heldentod“In Köthen wurde vieles, ja fast alles besser gemacht. Der wohl wichtigste Unterschied zur Lage in Chemnitz ist aber dieser: Das Gewaltmonopol blieb in Köthen immer beim Staat.
Source: Die Welt September 10, 2018 17:00 UTC