Macht sich keine Illusionen mehr: Noam Shuster EliassiDer Dokumentarfilm »Coexistence, My Ass!« entlehnt seinen Titel einem Comedyprogramm, mit dem Noam Shuster Eliassi mehrfach in Nordamerika sowie beim Edinburgh Fringe Festival aufgetreten ist. Regisseurin Amber Fares streut regelmäßig Ausschnitte einer Vorstellung ein, die ihre israelische Protagonistin im September 2025 vor Montrealer Publikum gegeben hat. Dabei variieren die ersten zwanzig Minuten den Kurzfilm »Reckoning with Laughter: Noam Shuster returns to Israel«, den Fares 2021 im Auftrag von Al-Dschasira über dieselbe Hauptfigur angefertigt hat. Shuster Eliassi macht sich keine Illusionen (mehr) darüber, warum sie von westlichen Eliteinstitutionen herumgereicht wurde: Von jüdischen Eltern, deren Familien aus dem Iran beziehungsweise aus Rumänien eingewandert waren, ist sie in Wahat al-Salam/Neve Shalom großgezogen worden. Man sieht zudem Nachrichtenbilder eines Besuchs von Hillary Clinton, der Shuster Eliassi nach eigenen Angaben als Sechsjährige die Hände schüttelte, bevor später der Dalai Lama folgte, dem sie nunmehr als UN-Vertreterin begegnete.
Source: Junge Welt February 04, 2026 18:34 UTC