Diesmal mit Alexander Liebreich, Sebastian Bohren und Gautier Capuçon - sowie der Antwort auf die Frage, welche Komposition man selten so aufsässig interpretiert hört wie von Stéphane Degout. Bei Alexander Liebreich und seinem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks liegt der mal kristallin-glitzernde, mal atmend melodiöse Märchenton des einsätzigen Werks von 1916 in berufenen Händen. (Accentus Music)Wie zart und atmend gestaltet dagegen Stéphane Degout die sechs Melodien der "Les Nuits d'été" von Hector Berlioz! Das Allegro frenetico des Räuber-Gelages im letzten Satzes hört man selten so aufsässig, so charakteristisch zugespitzt wie in Roths Interpretation. (Harmonia Mundi)Der 1987 geborene Schweizer Geiger Sebastian Bohren zählt zu den ernsthaften und geradlinigen Musikern seiner Generation.
Source: Suddeutsche Zeitung February 18, 2019 17:25 UTC