Diese Indizien reichten nicht nur Martinez und den wichtigen Medien des Landes aus, das Zentralkommando der ELN für den Anschlag verantwortlich zu machen, sondern auch Präsident Iván Duque. Er erklärte die auf Kuba stattfindenden Friedensgespräche mit der marxistischen Rebellengruppe am Freitagabend für beendet. Zudem würden weder die ELN, noch andere bewaffnete Gruppen, die für die Tat in Frage kämen, Selbstmordanschläge verüben. »Das kennen wir in Kolumbien bislang nicht.«Verhandlungen ohne FortschrittDas Attentat von Bogotá beendet einen Friedensversuch, der von Beginn an im Krisenmodus war. Dies gilt für das schwierige Verhältnis mit Venezuela, dem Kolumbien vorwirft, Guerilleros zu dulden, ebenso wie für das Verhältnis zu Kuba.
Source: Neues Deutschland January 20, 2019 16:01 UTC