Da biete Russland große Mengen seines Coronaimpfstoffs »Sputnik V« zum Export an und habe selbst erst 1,5 Prozent seiner Bevölkerung immunisiert. Sie forderte außerdem internationale Inspektionen in den russischen Impfstofffabriken, bevor die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) eine Zulassung aussprechen könne. Ob Moskau diese Zulassung inzwischen beantragt hat, ist unklar: Die EMA bestritt entsprechende Meldungen aus Russland. Einige EU-Länder wollen offenbar grundsätzlich keinen russischen Impfstoff ins Land lassen. Wenn »Sputnik V« zugelassen sei, könne er selbstverständlich verwendet werden, sagte ein Kommissionssprecher Euractiv.
Source: Junge Welt February 18, 2021 18:33 UTC