MünchenMit einem Sparprogramm und einer Offensive auf dem wichtigen chinesischen Markt will der Roboterbauer Kuka aus der Krise kommen. Interimschef Peter Mohnen hat am Freitag ein Sofortprogramm vorgestellt, mit dem unter anderem die Kosten bis 2021 um 300 Millionen Euro gesenkt werden sollen. Anfangs hatte der Konzern noch 3,5 Milliarden Euro Umsatz und eine operative Umsatzrendite von 5,5 Prozent versprochen. Nun werden es wohl nur 3,2 Milliarden Euro Umsatz und eine Marge von 3,0 Prozent werden. Midea hatte mehr als vier Milliarden Euro für den Roboterbauer ausgegeben und damit eine Debatte über den Einfluss chinesischer Investoren ausgelöst.
Source: Handelsblatt January 11, 2019 11:37 UTC