Berlin (dpa) - Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) hat vom Bund Zuschüsse zur Liquiditäts- und Existenzsicherung im Kultursektor gefordert. Für viele Kulturbetriebe seien Kredite untauglich, weil sie zwar kurzfristig ein Liquiditätsproblem lösen könnten, aber dann zu einer "kaum wieder loszuwerdenden Verschuldung" führten. "Aus dem Liquiditätsproblem darf kein Verschuldungsproblem werden", sagte Lederer am Montag in Berlin. Sonst drohe ein massives Wegbrechen von Kulturbetrieben "zwar nicht jetzt, aber nach Corona". "Kulturbetriebe waren die Ersten, die schließen mussten, und werden vermutlich die Letzten sein, die wieder öffnen", sagte Lederer.
Source: Suddeutsche Zeitung April 06, 2020 10:18 UTC