Wie nun in den Worten der zuständigen Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien? Geht es um Gleichstellung, hat Prien offenbar vor allem Visionen – und ihre gehobenen Klassenschwestern im Sinn. Das Ganze sei eben auch eine Frage der »wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit«. Was schert Prien, dass die EU-Kommission den volkswirtschaftlichen Schaden dieser Benachteiligung mit 390 Milliarden Euro pro Jahr beziffert, solang sie und ihresgleichen sich von den ärgsten Übeln des Patriarchats freikaufen können? Darum gab sie am Freitag bekannt, »Männerministerin« werden und sich der »Sichtbarkeit von Männern in ihren besonderen Bedarfslagen« widmen zu wollen.
Source: Die Welt March 08, 2026 18:30 UTC