Düsseldorf, BerlinDer Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, hat seine Äußerungen zu den rechtsextremen Ausschreitungen in Chemnitz relativiert. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf einen Bericht, den Maaßen Innenminister Horst Seehofer (CSU) am Montag vorgelegt hatte. Maaßen hatte am Freitag der „Bild“-Zeitung gesagt, seinem Amt lägen keine belastbaren Informationen darüber vor, dass in Chemnitz „Hetzjagden“ auf Ausländer stattgefunden hätten. Maaßen sagte in dem Interview weiter, es lägen auch keine Belege dafür vor, dass ein im Internet kursierendes Video zu den Vorfällen authentisch sei. Seine Aussagen seien missverstanden worden, argumentiert Maaßen nun laut der „SZ“.
Source: Handelsblatt September 10, 2018 19:33 UTC