Im schlimmsten Fall sind die Hälfte der Eizellen abgestorben – von „dramatischen Verlusten“ ist bei den Wissenschaftlern die Rede. Abgesehen davon, dass viele Frauen von der Schwangerschaft erst später erfahren, gab es bisher keine klaren Warnungen, was das erste Trimetester betrifft. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Föten dem Mittel bei schmerzgeplagten Patientinnen tatsächlich ausgesetzt sind, in dieser Phase am größten. Denn bis zum Ende des ersten Trimesters ist die Entwicklung der Urkeimzellen, die später die Eizellen und die sie umhüpllenden Follikelzellen, noch nicht vollständig abgeschlossen. Der Körper geht mit Zellschäden und mit Wirkstoffen oft anders um als solche Gewebepräparate im Labor.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 01, 2018 18:37 UTC