Die Zahl der Abschiebungen in die Maghreb-Staaten ist im vergangenen Jahr gegenüber 2017 um 35 Prozent gestiegen. AnzeigeVor einer Woche hatte der Bundesrat die Entscheidung über die Einstufung der drei Maghrebstaaten Algerien, Marokko und Tunesien sowie Georgien als „sichere Herkunftsländer“ für Asylbewerber auf unbestimmte Zeit verschoben. Unabhängig davon ist die Zahl der Abschiebungen in die Maghrebstaaten im vergangenen Jahr gegenüber 2017 um 35 Prozent gestiegen. Laut Statistik des Bundesinnenministeriums nahmen die Abschiebungen nach Tunesien von 251 auf 369 zu, nach Algerien von 504 auf 678 und nach Marokko von 634 auf 826. Im Vergleich zu 2015 hat sich die Zahl der Rückführungen in die Maghrebstaaten fast vervierzehnfacht (von 135 auf 1873).
Source: Die Welt February 22, 2019 07:05 UTC