Das Angebot die genannten Dokumente und weitere Unterlagen digital zu bündeln, gilt für alle 73 Millionen gesetzlich Versicherten. In ein weiteres Segment könnten behandelnde Ärzte Befunde eintragen, allerdings gibt es hierfür bis zur Jahresmitte einen regional beschränkten Testlauf. Als weiteres Hindernis sehen Verbraucherschützer, dass jedes Dokument, das Ärzte einsehen sollen, von den Patienten einzeln freigeschaltet werden muss. Etwa zehn Prozent der genannten Heilberufler hätten in ihren Praxen noch nicht die Voraussetzungen geschaffen, die ePA zu nutzen, auch wenn ihnen dafür Honorarabschläge in Höhe von 2,5 Prozent drohen. Einen hohen Schutzbedarf für die auf der ePA gespeicherten Daten sieht der Informatiker Thomas Maus.
Source: Neues Deutschland February 17, 2021 20:26 UTC