Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach höheren Verteidigungsausgaben nur in Verbindung mit den Aufwendungen für Entwicklungshilfe diskutieren. „So deutlich die amerikanische Regierung das bis 2024 ausgerichtete Zwei-Prozent-Ziel für die Verteidigungsausgaben der Nato einfordert, so deutlich treten wir dann eben auch für das 0,7-Prozent-Ziel der Entwicklungshilfe ein“, sagte die CDU-Vorsitzende am Freitag beim 68. Deutschland habe aber auch immer klargemacht, „dass neben den Verteidigungsausgaben auch immer Diplomatie und Entwicklungshilfe zum Einsatz kommen müssen“. Merkel setzt weiter auf FreihandelsabkommenDie USA seien weiter der mit Abstand wichtigste Partner Europas. „Ich persönlich halte ein transatlantisches Freihandelsabkommen nach wie vor für ein wichtiges Vorhaben.“ Ein Abkommen wie TTIP „würde immerhin 30 Prozent des Welthandels abdecken“.
Source: Der Tagesspiegel May 05, 2017 12:22 UTC