Foto: dpa/AP/Frank Franklin IiDie Mixed Martial Arts legen seit 30 Jahren eine beispiellose Popularisierung hin. Doch der Sport hat auch außerhalb von Deutschland ein Problem mit seiner maskulinen und rechten Schlagseite. Will er seinem Anspruch genügen, die »ultimativen Kämpfer*innen« zu finden, muss er sein in die Wiege gelegtes Mackertum überwinden. Einer der größten MMA-Kämpfer, das irische Leichtgewicht Connor McGregor, erarbeitete sich seinen berüchtigten Status auch immer wieder mit rechten Provokationen. Sie werden aber nur in den untersten Gewichtsklassen gefördert: da, wo sie etablierten Schönheitsnormen nicht zu sehr in die Quere kommen.
Source: Neues Deutschland March 05, 2021 16:18 UTC