Die Comicadaption des Krimis „Schwarze Seerosen“ beeindruckt mit sommerhellen, trügerischen Bildern - auch wenn die Umsetzung an manchen Stellen hakt. Ein vertrackter Mordfall rüttelt das Normandie-Dorf Giverny auf – die Wahlheimat und Wirkungsstätte Claude Monets. Vergrößern Eine Weitere Seite aus „Schwarze Seerosen“. Seine Stärken spielt „Schwarze Seerosen“ in der Bebilderung von Bussis Romanwelt aus, in der Schaffung der leicht unwirklichen Atmosphäre. So ist „Schwarze Seerosen“ – der Titel spielt auf ein letztes Bild an, das Monet im Angesicht des Todes gemalt haben soll – auch eine Geschichte über dörfliche Enge und Gefahren.
Source: Der Tagesspiegel January 27, 2020 17:37 UTC