Konkret handelt es sich bei der infrage stehenden Neonazi-Gruppe um die im Jahr 2012 verbotene „Widerstandsbewegung in Südbrandenburg“, die auch als „Spreelichter“ bekannt geworden ist. Klar ist nach Angaben des Innenministeriums aber auch: Die Organisatoren der Cottbuser Proteste des Vereins „Zukunft Heimat“ arbeiten mit anderen Rechtsextremisten zusammen. Die Berater, die Opfer rechter Gewalt unterstützen, halfen einer angegriffenen Journalistin, bei der Polizei Anzeige zu erstatten. Einer der Täter soll bereits im Sommer 2017 bei einer Demonstration von „Zukunft Heimat“ an einer Attacke beteiligt gewesen sein. „Meinen ausdrücklichen Dank dem mutigen Feuerwehrmann, der unsere Demo begrüßte“, schreibt ein Besucher auf der Seite der städtischen Berufsfeuerwehr.
Source: Der Tagesspiegel January 22, 2018 17:30 UTC