Bereits kurz nach der Wahl in Nordrhein-Westfalen hat die AfD die Marschrichtung für den Bundestagswahlkampf ausgegeben. Ohnehin war der Sozialdemokraten für die AfD nie viel mehr als „Merkel mit Bart“, wie auf Parteiveranstaltungen zu hören war. 2016 erreichte die AfD zweistellige Ergebnisse bei allen vier Landtagswahlen und stand zeitweise bei Umfragen im Bund bei 16 Prozent. Gaulands Ko-Spitzenkandidatin Alice Weidel will aber verhindern, dass die AfD wie die Ein-Themen-Partei wirkt, als die sie viele sehen. „Wir müssen sagen, welche Ziele wir inhaltlich verfolgen, aber auch ganz deutlich machen, wofür die AfD nicht steht.
Source: Der Tagesspiegel May 15, 2017 15:56 UTC