Nachdem auch eine von der Netzagentur gesetzte Nachfrist bis Ende vorigen Jahres lange abgelaufen ist, werde nun in einer Gesamtbewertung geprüft, „ob mögliche Rechtsfolgemaßnahmen gegen die Mobilfunknetzbetreiber einzuleiten sind“, heißt es in dem Bericht. Nach Angaben der Netzagentur liegt die Versorgung entlang der Schienenwege je nach Unternehmen zwischen 94,4 und 98,2 Prozent. Auch die Versorgungsauflagen für die Haushalte hatten die Mobilfunker nur mit Verspätung erfüllt, Telefónica (O2) sogar erst nach einer Zwangsgeldandrohung. Wie neue Daten der Netzagentur zeigen, hinken unter den Flächenländern besonders Bayern, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen hinterher. Mit ihm hat das mobile Internet vor zwanzig Jahren begonnen, aber seine Tage sind endgültig gezählt.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung June 07, 2021 14:48 UTC