Der Schriftsteller Michael Wildenhain erzählt in seinem neuen Roman „Das Ende vom Lied“ vom Westberlin der späten sechziger Jahre, Belziger Straße, nicht weit weg vom Rathaus Schöneberg, auf dessen Balkon John F. Kennedy behauptete, ein „Bährliner“ zu sein. Der Roman Michael Wildenhain: „Das Ende vom Lied“. Traumata des KriegesEinmal wird Michael Scorseses Film „Gangs of New York“ zitiert. So erscheint das Westberlin des Jahres 1969 wie ein abseitiger Ort – von dem aus Michael Wildenhain allerdings ein dichtes Netz von Bezügen spannt, das sich erst nach und nach erschließt. Wobei sich der Roman im letzten Viertel vom Pubertätsroman mit allen Hormonschwankungen ganz allmählich zum Teil sogar in einen Familienroman wandelt.
Source: Neues Deutschland March 16, 2026 19:26 UTC