Im Erinnern entsteht eine Vorstellung von Geschehenem, die Erinnerung ist aber stets schon von subjektiven Eindrücken kontaminiert. Erinnern wird so verständlich als Akt neuronaler Arbeitsteilung. Erst dadurch wird möglich, dass sich jemand an verschiedene Begebenheiten mit demselben Menschen erinnern kann. Die Autoren stellten sich folglich die Frage, ob die Beschaffenheit des menschlichen Gehirns ein flexibleres Gedächtnis ermöglicht. Interessant allerdings scheint das Experiment nicht nur für die Neurowissenschaft und unser Verständnis des menschlichen Gehirns.
Source: Junge Welt January 12, 2026 18:36 UTC