Niederlage für AfD-Vorstand im Fall Sayn-Wittgenstein - News Summed Up

Niederlage für AfD-Vorstand im Fall Sayn-Wittgenstein


Das schleswig-holsteinische AfD-Schiedsgericht hat den vom Bundesvorstand gegen Doris von Sayn-Wittgenstein verhängten Entzug ihrer Mitgliedsrechte aufgehoben. Sayn-Wittgenstein wird angelastet, dass sie 2014 unbestrittenermaßen zur Unterstützung des von einer Holocaust-Leugnerin gegründeten Vereins „Gedächtnisstätte“ aufgerufen hatte. Weil Sayn-Wittgenstein die Äußerung bestreitet und diese nicht öffentlich im Sinne einer Volksverhetzung gewesen wäre, erkennen die Richter keinen Verstoß. vorliegt, wurde der Landesvorstand mit einer Amtsenthebung bedroht, wenn er nicht das „Verschweigen der Mitgliedschaft“ von Sayn-Wittgenstein in dem rechtsextremen Verein feststellt. Das Verhältnis zur Fraktion, die als deutlich gemäßigter gilt als Sayn-Wittgenstein, verbesserte sich im Sommer 2018 durch eine Mediation.


Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung January 10, 2019 18:25 UTC



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