Sportler und Trainer sind überrascht, die Organisatoren überrumpelt: Die geplante Verlegung der olympischen Marathon- und Geherwettbewerbe von Tokio ins über 800 Kilometer entfernte Sapporo hat bei den Betroffenen für gehörigen Wirbel gesorgt. Während die deutschen Geher mit gemischten Gefühlen auf die Ankündigung reagierten, müssen sich die Organisatoren neuneinhalb Monate vor den Sommerspielen wohl oder übel mit dem neuen Vorschlag anfreunden. »Ich verstehe schon die Gründe, aber ich persönlich finde es nicht so gut. Ich hätte es besser gefunden, wenn man eine Lösung in Tokio gefunden hätte. Beispielsweise, dass man wie bei der WM in Doha in der Nacht startet«, sagte Geher Carl Dohmann.
Source: Neues Deutschland October 18, 2019 10:52 UTC