Zu spät, zu unstrukturiert und ohne Ehrgeiz: Mit so viel Fundamentalkritik an der Datenstrategie hatte die Bundesregierung nicht gerechnet. Dabei könnte das ein Projekt sein, das viele hinter sich versammelt, denn gegen eine vernünftige Datenstrategie kann nun keiner etwas haben. Offene Fragen stellen sich dabei zum Beispiel bei Daten, die beim Autofahren anfallen und die für den Autohersteller, für die Verkehrsleitung oder auch für Versicherungen wichtig seien. Die Linken-Politikerin Anke Domscheit-Berg sah große Lücken bei dem Versprechen, wie der Staat als Vorreiter bei der Datenstrategie agieren könne. Letztlich, da waren sich AfD, Grüne, Linke und FDP ausnahmsweise einmal einig, käme der Vorstoß viel zu spät.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 11, 2021 21:56 UTC