Neustadt/Weinstraße (dpa/lrs) - Die pfälzische Gemeinderätin Monika Schirdewahn will ihren Ausschluss aus der CDU wegen Bildung einer Fraktionsgemeinschaft mit der AfD nicht hinnehmen. "Sobald ich das schriftliche Urteil vorliegen habe, werde ich eine Beschwerde an das Landesparteigericht senden", teilte sie am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mit. Die 62-Jährige hatte im Gemeinderat von Frankenstein (Kreis Kaiserslautern) trotz eines De-facto-Verbots durch CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer eine Fraktionsgemeinschaft mit dem AfD-Vertreter, der zugleich ihr Ehemann ist, gebildet. "Ich habe meiner Partei keinen Schaden und schon gar keinen schweren Schaden zugefügt." Das ist durchaus richtungsweisend und eine klare Abgrenzung gegen alle Bestrebungen zu einer Zusammenarbeit mit der AfD in Parlamenten, gleich welcher Ebene."
Source: Suddeutsche Zeitung October 23, 2019 13:18 UTC