Die erste Aufnahme stammt aus dem Petueltunnel, aber der 24-Jährige wurde auch im Richard-Strauß-Tunnel, im Luise-Kiesselbach-Tunnel, in der Landshuter Allee und im Heckenstaller Tunnel geblitzt. Das Gericht unterstellte ab dem dritten Foto Vorsatz und verurteilte ihn zu Fahrverbot und Geldbuße. Ein 24-jähriger Münchner wollte das offenbar nicht glauben, jetzt hat er es schwarz auf weiß: Binnen einer Stunde wurde er in diversen Unterführungen an Münchens Umrundung elf Mal geblitzt. Es folgten weitere Aufnahmen aus dem Richard-Strauss-Tunnel (0.22 Uhr), Luise-Kiesselbach-Tunnel (0.33 Uhr), Landshuter Allee (0.34 Uhr), Heckenstaller Tunnel (0.57 Uhr), dann wieder im Luise-Kiesselbach-Tunnel (1.07 Uhr), Landshuter Allee (1.09 Uhr), Petueltunnel (1.12 Uhr), Richard-Strauss-Tunnel (1.17 Uhr), Luise-Kiesselbach-Tunnel (1.26 Uhr) und Landshuter Allee (1.27 Uhr). Das Gericht wertete die ersten beiden Taten zugunsten des Angeklagten noch als fahrlässig, ab dem dritten Foto allerdings unterstellte es Vorsatz.
Source: Suddeutsche Zeitung May 13, 2019 13:52 UTC