Jena (dpa/lni) - Für die Weitergabe von Informationen aus dem Umfeld der früheren Moschee in Hildesheim an den jordanischen Geheimdienst hat das Thüringer Oberlandesgericht einen 34-Jährigen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Der Staatsschutzsenat sprach ihn am Dienstag der geheimdienstlichen Agententätigkeit für schuldig. Der Mann hatte vor Gericht eingeräumt, Informationen über mutmaßliche Salafisten an einen Bekannten in Jordanien übermittelt zu haben. Er will aber nicht gewusst haben, dass dieser Mann für den Geheimdienst arbeitete. Die Anklage hatte eine Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren gefordert.
Source: Suddeutsche Zeitung October 22, 2019 16:07 UTC