Die Euro-Finanzminister haben das hoch verschuldete Griechenland für die Auszahlung neuer Hilfskredite zu raschen Reformen gedrängt. „Im Laufe des Sommers ist zu wenig geschehen.“Die internationalen Geldgeber hatten sich im Mai grundsätzlich darauf verständigt, Griechenland 10,3 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Eine Tranche in Höhe von 7,5 Milliarden Euro wurde schon im Juni ausgezahlt, weitere 2,8 Milliarden Euro sollten im Herbst folgen. Die ausstehenden 2,8 Milliarden Euro stehen nach Angaben des Chefs des Europäischen Rettungsschirms ESM, Klaus Regling, zur Auszahlung bereit. Vor allem die Bundesregierung pocht auf eine Beteiligung des Fonds, wie es schon bei früheren Hilfsprogrammen für Griechenland der Fall war.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung September 09, 2016 12:56 UTC