Von Philipp CroneEs ist alles, nur nicht einladend, dieses weltbeste Restaurant. Ben von Stebut, ein Mann mit Arbeitsbart und Jungbärenstatur, steht an einem Donnerstag im Januar in einer neblig-kalten Vorgartenlandschaft und zeigt auf den Weg. Das ist das als bestes der Welt bekannte Restaurant, keines wurde so oft ausgezeichnet, drei Michelin-Sterne hat es natürlich auch. Hier startet achteinhalb Stunden später die kulinarische Reise der Noma-Gäste in 14 Gängen, die dafür vor Monaten reserviert haben und 530 Euro zahlen. Ben von Stebut, jüngster Sous-Chef des Hauses, beginnt um neun mit seinem 13-Stunden-Tag.
Source: Die Welt April 13, 2023 13:34 UTC