Steigt der Ölpreis, verdient Russland mehr, und sein Herrscher erhält mehr Geld für den Angriffskrieg gegen die Ukraine. Jüngste Drohnenangriffe haben in den Ostseehäfen Primorsk und Ust-Luga offenbar größere Schäden angerichtet, als die russischen Behörden zugeben. Dabei berücksichtigte die Agentur neben den jüngsten Angriffen auf Primorsk und Ust-Luga unter anderem auch Folgen anderer Schläge gegen Russlands Rohstoffindustrie. Zensurbedingt ist es schwierig, das Ausmaß der Schäden an den russischen Hafenanlagen und die Dauer der Lieferausfälle einzuschätzen. Einst zitierten ukrainische Medien anonyme Quellen, die Angriffe den Geheimdiensten des Landes zuschrieben, im Fall von Ust-Luga Anfang 2024 dem Inlandsgeheimdienst SBU.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung March 27, 2026 14:46 UTC