Der Atomeisbrecher „Arktika“ hatte seine Jungfernfahrt absolviert, jetzt wurde er offiziell in Dienst gestellt. Mehr als sieben Jahre war an die „Arktika“ gebaut worden, schon vor Jahren hätte sie in See stechen sollen. Dieser Sommer war außergewöhnlich heiß im Hohen Norden Russlands. Damit scheint auch das vielleicht letzte Abenteuer der christlichen Seefahrt, die Passage des Nördlichen Seewegs, kein so großes Abenteuer mehr zu sein. Da sie durch die Wirtschaftszone des größten Landes der Erde führt, bleibt sich für Russland auch immer kontrollierbar.
Source: Der Tagesspiegel November 08, 2020 14:10 UTC