Hinzu kommt: Trotz der bevorstehenden US-Zölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium rechnet der Konzern damit, sein Geschäft in den USA auf einem auskömmlichen Niveau zu halten. Mit größeren Umsatzeinbrüchen infolge der Handelsbeschränkungen rechnet Vertriebsvorstand Klaus Richter nicht, erklärte er auf der Jahrespressekonferenz des Unternehmens am Dienstag. „Wir reden hier von Produkten, die auf dem US-Markt nicht hergestellt werden können“, erklärte Richter. „Die Zusatzkosten durch die Zölle müssen dann unsere Kunden tragen.“Langfristig werde die Exportmenge in die USA für Saarstahl infolge der Zölle womöglich auf 50.000 Tonnen pro Jahr schrumpfen, wenn die US-Hersteller ihre Kapazitäten entsprechend ausbauen. Derzeit importieren die USA rund 35 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr.
Source: Handelsblatt March 20, 2018 14:26 UTC